Mittwoch, 24. Februar 2010

COOP TEAM Review: GEARS OF WAR 2

Einer der besten und atmosphärischsten COOP Shooter, mit toller Grafik und super Gameplay.


STORY: In einem Team von stereoidvollgepumpten Macho-bauarbeitern befreit ihr die Welt von einer Alienbedrohung. Das hätte eigentlich schon in Teil 1 erledigt gewesen sein sollen, aber da hat wohl jemand ganz kräftig geschlampt. So schießt, duckt und sprengt ihr euch zu Fuß, in der Luft und im Wagen durch die Alienschwärme, um am Ende ihr Nest auszuräuchern. Obwohl die Levels sehr abwechslungsreich sind, nimmt einen die Story nicht so richtig mit. Es gilt eigentlich nur: wegknallen, was vor die Flinte läuft.

SPIELBARKEIT: Beide GOW Teile funktionieren nach dem Prinzip: Deckung suchen, Lage checken, ruffhalten (nicht immer in dieser Reihenfolge). Das gibt dem Spiel eine gewisse Ruhe. Die Gegner rennen auch nicht hirnlos auf einen los, sondern warten brav hinter ihrer Deckung auf ihre Portion Blei. Das ist nicht wirklich schwer. Aber dafür gibt es auch wenig Frustrationsmomente. Die wenigen sind aber knackig: So muss man an einer Stelle einem Riesenkarpfen erst ne Granate ins Maul schmeißen, um dann auf vier blau leuchtende Bommeln im Mund zu schießen. Aha. Alle Nichtbiologen müssen an dieser Stelle in den Walkthrough schauen. Außerdem nerven einige Szenen mit festsitzenden Flagguns. Mit denen hält man einfach drauf und wenn sich der Rauch verzogen hat sind alle tot. Ansonsten ist das Gameplay aber herrlich, wenn man stirbt weiß man meistens, was man beim nächsten Mal besser machen muss. Und, hach…die Headshots mit Sniper und Pistole sind einfach herzerwärmend schön.

COOP: Gears of Wars ist neben Army of Two einfach DAS COOP-Game schlechthin. Es kommt kein Gegner- oder Munitionsneid auf und die Attacken sind so getimed, dass jeder was zu tun hat: Während einer vorne mit der Kettensäge den Bösis einen runterschrubbelt, verteilt der Kollege aus dem Hintergrund schon mal ein paar Kopfschüsse. Da kommt Freude auf und es kann gegrölt und gejauchzt werden. Es geht zügig voran und auch die anderen Soldiers (dumm wie Brot, zum Glück aber unsterblich) sorgen für eine gute Teamatmosphäre. Die Rätsel findet zwar nicht mal ein Dreijähriger spannend, aber dafür lassen sie viel Platz für Trashtalk. Und was solls: wir sind ja vor allem zum Ballern hier.

FAZIT: Rundum gelungenes Spiel für lange Splitscreennächte mit viel Jubel und Gegröle. Die Story ist verwirrend und unwichtig, trotzdem ist es geil sich durch den Magen eines stadtfressenden Riesenwurms hindurchzuschießen. Neugierig? Probiert es aus!

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BEWERTUNG

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Satisfaktion: ♥♥♥♥♥

Grafik: ♥♥♥♥

Story: ♥♥♥♥♥

COOP: ♥♥♥♥♥


PLUS: Tolle Grafik, super atmosphärisch

PLUS: Gute Spielbarkeit

MINUS: Story ist eigentlich scheißegal

MINUS: Moralisches Down, als nach der Hälfte des Spiels der Praktikant stirbt

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